Dem Wunsch entsprochen

29 . November 2013 | | In: Allgemein

„Wir freuen uns, dass dem Wunsch der Jugendlichen und insbesondere des Jugendrates endlich entsprochen worden ist“, mit diesen Worten kommentieren die Jusos Ried die Aufnahme einer Summe von 185.000 Euro für eine Verlegung des Bürstädter Jugendzentrums an den Freizeitkicker im Entwurf zum Haushaltsplan 2014.

„Dieser Erfolg zeigt, wie erfolgreich Modelle der Jugendbeteiligung sowie engagierte Mitarbeiter der Stadtverwaltung sein können. Während im Bürgermeisterwahlkampf am Jahresbeginn noch zurückhaltende Äußerungen zu diesem Thema zu vernehmen waren, ist nun auch in der Politik erkannt worden, dass ein Jugendzentrum dort zu stehen hat, wo sich das Leben der jungen Menschen in einer Stadt abspielt. Und der deutlichste Schwerpunkt ist hier der Freizeitkicker, der mit Fußballfeld, Skateanlage, Basketballcourt, Dirt-Park und großen Flächen zum Drachen-steigen-lassen ein vielfältiges Freizeitangebot bereit hält“, so der Vorstand der Juso-Artbeitsgemeinschaft.

Die SPD-Nachwuchsorganisation sieht darin auch eine ihrer Kernforderung zumindest vorerfüllt. „Ob diese Vorhaben bei einem Gesamthaushaltsdefizit von zwei Millionen Euro so schon im Jahr 2014 umgesetzt oder gar von der Kommunalaufsicht genehmigt wird, muss sich erst noch zeigen.“ Dass eine attraktive kommunale Jugendarbeit nicht zum Nulltarif zu haben sei, sei den Jungsozialisten dabei klar, umso wichtiger wäre es, „wenn insbesondere von Land und Bund eine stärkere finanzielle Unterstützung für die kommunale Familie geleistet werden würde.“ Die Schuldensituation sei in allen Gemeinden des Kreises Bergstraße, unabhängig der vorherrschenden politischen Farben, „sehr ernst bis desaströs. Die Haushalte sind strukturell unterfinanziert und teilweise selbst bei Streichung sämtlicher freiwilliger Leistungen und der damit verbundenen Aufgabe zahlreicher Standortvorteile nicht mehr auszugleichen. Damit wird der Spielraum für eine wirkungsvolle Jugend- und Sozialarbeit immer geringer. Für den Erhalt dieser Angebote zu kämpfen wird eine zentrale Aufgabe der nächsten Jahre“, so die Jusos abschließend.

Kosten langfristig komplett übernehmen

16 . Oktober 2013 | | In: Allgemein

Die für den 1. Januar angekündigte Preiserhöhung des VRN beschäftigt die Jusos Ried. Die SPD-Nachwuchsorganisation nimmt insbesondere die geplante Erhöhung bei den Maxx-Tickets um 1, 40€ beziehungsweise 2 Euro beim Super-Maxx-Ticket zur Schülerbeförderung „mit Sorge zur Kenntnis“. „Dies ist ein weiterer Schritt in die aus unserer Sicht unrichtige Richtung, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern weiter für eine Selbstverständlichkeit zu belasten: Den Weg in die Schule“, so die Jungsozialisten in einer Pressemitteilung.

Aus dieser Grundposition heraus erinnert der Vorstand der Juso-Arbeitsgemeinschaft an die eigene Forderung nach einem kostenlosen Schülerticket für das VRN-Gebiet in der Metropolregion.

Gleichwohl sei jedoch klar, dass der Kreis Bergstraße hier als Schulträger und zuständiger Betreiber der Schülerbeförderung nicht alleine und sofort die Kosten für das Maxx-Ticket übernehmen kann. „Als Rettungsschirm-Kreis mit einem Haushaltsdefizit von fast 30 Millionen Euro ist es nicht realistisch, diese Situation sofort im Sinne der Schülerinnen und Schüler zu ändern. Daher fordern wir mittelfristig durch eine koordinierte Initiative der gesamten Metropolregion die Übernahme von 50% der Kosten und schließlich schrittweise die komplette Übernahme dieser Kosten.  Zu einem gelungenen Schulstandort gehört auch die Sicherstellung einer kostengünstigen Fahrt zum Schulort.“

Gleichwohl seien nachwievor auch qualitative Probleme  zu lösen: „Wenn einerseits Preise erhöht werden, sich andererseits aber der Zeitplan für einen S-Bahn-Anschluss für das Ried immer weiter nach hinten verschiebt oder ein sinnvolles Tarifangebot wie das Ticket 24 abgeschafft wird, muss man sich über nachlassende Akzeptanz seines Angebots nicht unbedingt wundern“, so die Jusos abschließend.

Neuschloß und die Ringstraße im Fokus

4 . August 2013 | | In: Allgemein

Jusos veranstalten Sommertour in Lampertheim

LAMPERTHEIM (red). Sommerliches Wetter und Optimismus begleiteten die Juso-Sommertour am vergangenen Samstagvormittag in Lampertheim. „Laut gestriger Umfrage liegt die SPD bei 27% und hat noch Luft nach oben. Mit dem heutigen Tag greifen wir in den Wahlkampf ein und werden sehen, wo wir am 22. September stehen werden“, eröffnete Juso-Vorsitzender Marius Schmidt die erste Station in Neuschloß. Am Rande des Sodabuckels ließen sich die Jungsozialisten von Ortsvorsteherin Carola Biehal und ihrem Stellvertreter Robert Lenhardt die aktuelle Situation rund um den geschlossenen ehemaligen Bolzplatz erläutern. Aktuell würden, so Biehal, zwei alternative Standorte für einen neuen Platz geprüft. „In der nächsten Woche findet ein Treffen zwischen Ortsbeirat, Verwaltung und Bürgern statt, in dem weitere Schritte zum Neubau eines Bolzplatzes besprochen werden“, so die beiden SPD-Kommunalpolitiker. Erfreut zeigten sich die anwesenden Jusos darüber, dass eine Beantragung von Haushaltsmitteln bereits für 2014 angestrebt wird. „Diese Maßnahme wird durch eine große Zahl von Menschen aus der Bevölkerung getragen.  Ebenso muss die Kommunalpolitik hier Rücksicht auf die Wünsche der jungen Menschen nehmen. Die Maßnahme muss nachhaltig und zeitnah als multifunktionaler Platz umgesetzt werden“, so die Jusos, die in dieser Frage auch Bürgermeisterkandidat Jens Klingler hinter sich wissen.

Nach einer kurzen Stippvisite am Trimm-Dich-Platz im Lampertheimer Wald ging es für die  Gruppe in Richtung des Spiel- und Freizeitplatzes Ringstraße. Dort begutachteten die jungen Erwachsenen die aktuellen Fortschritte am Platz, die sich unter anderem an einem angebrachten Netz am Basketballkorb und an der unter Beteiligung von Jugendlichen mit einem neuen Element ausgestatteten Skateplatz zeigten. Insbesondere begrüßten die Jusos, dass der durch das Stadtparlament beschlossene Jugendtreffplatz durch die Nutzung der nicht mehr verwendeten Elemente nach weiteren Maßnahmen hier verwirklicht werden könnte. „Auch in Zeiten knapper Kassen sind mit ehrenamtlichem Engagement und Kreativität trotzdem praktische Verbesserungen möglich“, so die Arbeitsgemeinschaft.

Gleichzeitig machten Tobias Stenzel und Maximilian Rühl deutlich, dass es „im nächsten Jahr erforderlich ist, die Sanierung des Bolzplatzes anzugehen“. Dieser sei schlicht und ergreifend „reif“ für umfassende Maßnahmen, um dieses Angebot erhalten zu können. „Auch in dieser Frage stimmen wir mit dem von uns unterstützten Bürgermeisterkandidaten Jens Klingler hinter uns. Wir freuen uns mit ihm schon jetzt auf die hoffentlich baldige Umsetzung.“ Mit diesen Worten ging es für die SPD-Nachwuchsorganisation weiter in Richtung Bürstadt, wo ein Treffen mit dem dortigen Jugendrat auf dem Programm stand.

Jusos Ried für Ewald Gleich

11 . Juni 2013 | | In: Allgemein, Themen



Biblis/Lampertheim (red.) Die Jusos Ried sprachen sich in ihrer letzten Sitzung einstimmig für die Unterstützung des Bibliser Bürgermeisterkandidaten Ewald Gleich aus.

Auf der Sitzung am 29. Mai hatte die SPD-Nachwuchsorganisation neben dem Lampertheimer Jens Klingler auch den Bibliser Bürgermeisterkandidaten Ewald Gleich eingeladen. Ewald Gleich stellte sich den Jusos Ried persönlich vor und erläuterte einige Eckdaten aus seinem Wahlprogramm.

Neben jugendrelevanten Themen, wie die Stärkung der Jugendarbeit in Biblis und den Erhalt des Freizeitwertes durch eine effektive Vereins- und Sportstättenförderung, erläuterte Ewald Gleich auch seinen beruflichen Hintergrund. „Als Krankenpfleger habe ich viel mit älteren Menschen zu tun und kann mich gut in sie hineinversetzen. Auch auf Biblis kommen die Konsequenzen des demographischen Wandels zu, daher müssen wir Biblis seniorengerecht umgestalten. Dies wird auch einer meiner Schwerpunkte sein“, so Ewald Gleich. Auch die interkommunale Zusammenarbeit stand im Mittelpunkt des Gesprächs. „Allein das gemeinsame Treffen mit Ewald Gleich und Jens Klingler soll das Interesse an einer Verstärkung  interkommunalen Zusammenarbeit verdeutlichen“, so Marius Schmidt, Vorsitzender der Jusos Ried. Sollte es beiden Kandidaten zu einem Wahlsieg gelingen, möchten sie die Zusammenarbeit der beiden Kommunen stärken. „Ewald Gleich zeichnet sich vor allem durch sein soziales Wesen aus. So engagiert er sich beispielsweise seit Jahren für die Hilfe für Kinder aus Weißrussland. Auch ist er durch seinen Beruf als Krankenpfleger immer nah am Menschen“, schildert der stellvertretende Juso-Vorsitzende Marvin Milius. Im Anschluss an das Gespräch stimmten die Jusos Ried über eine Unterstützung von Ewald Gleich als Bibliser Bürgermeisterkandidat für Biblis. Ewald Gleich wurde einstimmig die Unterstützung der Jusos Ried zugesprochen.


LAMPERTHEIM (red). Die Situation der Skateboardfahrer inLampertheim beschäftigt die Jusos Ried. Entsprechend hat dieSPD-Nachwuchsorganisation auf ihrer zurückliegenden JahreshauptversammlungBeschlüsse gefasst, die nun im Zusammenspiel mit der sozialdemokratischenFraktion in der Stadtverordnetenversammlung erörtert werden sollen.

Kernanliegen ist den jungen Erwachsenen dabei die Öffnungdes Parkhauses in Lampertheims Stadtmitte für Skater und Inlinefahrer anspeziellen „Skatertagen“. „ Wir wissen, dass aktuell viele Jugendliche zumSkaten und Inlinerfahren das Parkhaus gerade bei schlechter Witterungaufsuchen. Dies ist natürlich mit der Straßenverkehrsordnung nicht ohne Weiteresvereinbar“, so Jusos Ried-Vorsitzender Marius Schmidt in einerPressemitteilung. Um die Situation sowohl für die sportbegeisterten jungenMenschen als auch für die Ordnungsbehörde zu lösen, schlagen sie daher aneigens ausgewiesenen Tagen die Sperrung des obersten, frei zugänglichenParkdecks  des Parkhauses vor, das dannals Skatefläche dienen könnte.

„Dies wäre eine kostengünstige, wetterunabhängige undgleichzeitig einfach darstellbare Lösung, die den Freizeitwert unserer Stadtund auch die Auslastung des Parkhauses verbessert“, meint der Vorstand derArbeitsgemeinschaft. Sie fordern daher in das zukünftigeBewirtschaftungskonzept des Parkhauses diese Nutzungsform zu integrieren.

Flankierend hierzu fordern die Jusos, die Suche nach einemgeeigneten Standort für eine kleinere Skateanlage im Stadtteil Hofheim zuintensivieren: „ Es müssen Freizeitangebote für alle Altersgruppen geschaffenwerden. Wenn die Kosten für dieses Vorhaben im Rahmen bleiben, wäre eine kleineAnlage für Hofheim ein echter Gewinn. Es muss in diesem Jahr ein potentiellerStandort gefunden werden, damit im nächsten Haushaltsjahr Mittel für dieUmsetzung bereit gestellt werden können“, so Juso-Geschäftsführer MaximilianRühl.

Abschließend betont Pressesprecher David Westerheide, dasssämtliche Vorschläge von Jugendlichen aus der Bevölkerung eingebracht wurden.„Dies zeigt: Skaten ist ein aktuelles Thema, das auf Nachfrage seitens jungerMenschen stößt.“

 

Bilder unseres Basketballturniers am 23.2.2013

4 . April 2013 | | In: Allgemein

 

 

BAföG umfassender reformieren

1 . April 2013 | | In: Allgemein

 

Jusos Ried positionieren sich zu Vorschlag der Bildungsministerin

LAMPERTHEIM (red). Die Jusos Ried bewerten die von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) vorgelegten Pläne zur Reform des Berufsausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) als „nicht weitgehend genug“.  Obwohl die geäußerten Ideen, die die seit Februar im Amt befindliche Ministerin im April mit den Ländern diskutieren will, in die richtige Richtung gehen, bedürfe es in dieser Frage „einer umfassenderen Lösung als nur die Anhebung der Altersgrenze und die Ausweitung der Zuwendungen auf Studierende, die neben dem Studium arbeiten“, so die Jusos.

Gerade das südhessische Ried sei ein glänzender Bildungsstandort: Man verfüge dort  einerseits über sämtliche Schulformen und andererseits auch über eine angemessene Verkehrsbindung in die umliegenden Universitäts- und Hochschulstädte. „Dies ermöglicht eine Bildung aus einem Guss. Dennoch brauchen Studierende eine angemessene staatliche Unterstützung, damit auch höhere Bildungsabschlüsse nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.“

Die Jusos fordern daher eine jährliche Erhöhung des BAföG-Satzes gemäß der Inflationsrate sowie eine weniger strenge Grenze für die Förderungswürdigkeit der Studierenden: „Nur 29 Prozent aller Studenten erhalten eine staatliche Unterstützung. Das ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Berechnung der in den 1970er Jahren von der sozialliberalen Koalition eingeführten Förderung nicht mehr  zeitgemäß ist“, meint die SPD-Jugendorganisation. Die Freibeträge müssten erhöht und auch die Rückzahlverpflichtung für die Empfänger gesenkt werden.  Ebenfalls kritisieren die jungen Erwachsenen, die komplexe Antragsstellung, die „viele Erstsemester von einer Bewerbung abschrecke.“

Die Zielsetzung des BAföG müsse es sein, „Studenten weitgehend von Nebenjobs unabhängig zu machen. Studieren ist keine Halbtagsaufgabe, sondern erfordert den ganzen Menschen. Ein akademischer Abschluss muss auch für Menschen aus Nicht-Akademiker-Haushalten möglich sein und muss angemessen unterstützt werden. Nicht vergessen werden darf dabei, dass das BAföG auch Schüler sowie Auszubildende finanziell unterstützt. Eine Reform dieses Gesetzes im Sinne seiner Empfänger ist nötig, denn teurer als Bildung ist nur keine Bildung“, so die Jusos abschließend.

Veranstaltung „Wirtschaftsstandort Lampertheim“

2 . Februar 2013 | | In: Allgemein

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit laden wir sehr herzlich zu unserer Podiumsdiskussion

 

„Wirtschaftsstandort Lampertheim-Bestandsaufnahme und Ausblick“

 

Am Mittwoch, den 20.Februar, ab 19 Uhr ins Gasthaus Krone (Bauernstube), Römerstraße ein.

 

Als Gäste konnten wir Frau Gudrun Ganter, Geschäftsführerin des Vereins für Stadtmarketing, Herrn Otto Edinger, Mitglied im Vorstand des Wirtschafts- und Verkehrsvereins Lampertheim sowie Herrn Martin Proba von der Industrie- und Handelskammer Darmstadt gewinnen.

 

Im Gespräch möchten wir Rahmen und Möglichkeiten für die wirtschaftliche Entwicklung sowohl des innerstädtischen Einzelhandels als auch des produzierenden und dienstleistenden Gewerbes diskutieren.

 

Interessierte Gäste sind herzlich willkommen, es besteht die Möglichkeit zu Fragen an die Diskutanten.

Pressemitteilung: Ein runder Tisch für Biblis

16 . Dezember 2012 | | In: Allgemein

Jusos und JU stellen Konzept für Jugendbeteiligung vor

Gemeinsam setzen sich die Junge Union Ried und die Jusos Ried für die Einrichtung einer Jugendbeteiligung in der Gemeinde Biblis ein. Im Rahmen eines Fachgesprächs mit Mitgliedern  der Gemeindevertretung von Biblis am vergangenen Donnerstag im Dorfzentrum Wattenheim informierten die beiden politischen Nachwuchsorganisationen von CDU und SPD über das Vorhaben und die Modalitäten des ausgearbeiteten Vorschlages.

SPD-Gemeindevertreter Marvin Milius stellte in einer Präsentation  die Eckpunkte des Modellvorschlages vor: In Biblis soll unter Beteiligung der ansässigen Vereine ein „Runder Tisch der Jugend“ gebildet werden, der die Interessen von Kindern und Jugendlichen vertritt. An diesem sollen in regelmäßigen, öffentlichen Sitzungen junge Menschen, die über die Jugendgruppen der beteiligten Vereine vorgeschlagen werden, für sie relevante Themen diskutieren und auch eigenständige Projekte initiieren können. „Zur besseren Vernetzung mit der Politik soll jedes halbe Jahr ein Treffen mit den Fraktionen der Gemeindevertretung stattfinden sowie stets ein Gemeindevertreter an den Sitzungen des Runden Tisches teilnehmen“, erläuterte Milius in seiner Vorstellung. In den politischen Ausschüssen soll das Gremium nach Wunsch der jungen Erwachsenen Anhörungsrecht erhalten. „Nun hoffen wir auf Jugendliche, die sich beteiligen möchten“, so der 21-Jährige.

„Wir werden nun die Vereine zu einem diesbezüglichen Themenabend einladen, um das Interesse ihrerseits abzuklopfen und die Idee weiter zu diskutieren ehe es dann eine politischen Antrag beider Parteien in der Gemeindevertretung geben könnte“, so JU und Jusos zum  Vorgehen.

Nachdem die Jusos in einem Workshop die Idee für eine Jugendbeteiligung in Biblis gefasst hatten, wurde nach einer Vorstellung der Idee in der SPD-Fraktion in Biblis der Kontakt mit der Jungen Union gesucht, um die Idee auf eine breite Basis zu stellen: „Für uns stand es außerhalb jeder Frage, dass wir dies tun möchten: Einerseits um klar zu signalisieren, dass dies ein überparteiliches Thema ist, hinter dem eine breite politische Mehrheit gleichsam steht und  um andererseits klar zu zeigen, dass bei allem was uns inhaltlich trennen mag, der Wunsch nach mehr Demokratie verbinden kann. Dies hat ja offensichtlich gut geklappt“, so Juso-Vorsitzender Marius Schmidt. Auch JU-Vorsitzende Kerstin Dexler sprach im Rahmen der Veranstaltung von einem „persönlich guten Verhältnis“ der beiden Gruppierungen zueinander.

Jugendbeteiligung in Biblis

19 . November 2012 | | In: Allgemein

Nach einem Workshop der Jusos Ried am 9.06.2012, an dem Bianka Muhs, Marvin Milius und Marius Schmidt teilnahmen, wurden in einem Gespräch mit der Jungen Union Ried Einigung über den folgenden Modellvorschlag für eine Jugendbeteiligung in Biblis erzielt:

Modell – Runder Tisch der Jugend

Was ist die Funktion des runden Tisches der Jugend?

Dieser vertritt repräsentativ die Interessen der Jugendlichen der Gemeinde Biblis. Er wird angehört, wenn es um jugendrelevante Themen geht und kann selbst Anregungen weitergeben.

Wie wird der runde Tisch gebildet?

Der Tisch setzt sich aus entsandten Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, politischen Parteien, Kirchen (insofern diese Jugendarbeit leisten) und der „Schule in den Weschnitzauen“ (insgesamt ca.15 Personen) zusammen.

Diese Vereine bzw. Institutionen sollten sein:
• Jugendrotkreuz Biblis
• TG Biblis
• FV Biblis
• Schule in den Weschnitzauen
• Jusos Ried
• JU Ried
• Kirchengemeinden Biblis und Wattenheim/Nordheim
• Jugendcafe Na Sowas
• FC Boys Wattenheim
• Fußballverein Nordheim
• Jugendfeuerwehr Biblis

Weitere Formalia des runden Tisches?

Der Runde Tisch wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden.

Ein Vertreter des Tisches hat Anhörungsrecht in den Gremien
Die Vereine, Parteien und Kirchen benennen einen Vertreter und einen Stellvertreter für zwei Jahre bis zu einem Stichtag
Es findet in jedem Monat ein Treffen dieses Gremiums statt In jedem halben Jahr soll ein großes Treffen des „Runden Tisches“ mit der Politik
stattfinden

Der „Runde Tisch“ entscheidet stets mit absoluter Mehrheit.  Ein Gemeindevertreter sollte beratend an den Sitzungen teilnehmen
Der Runde Tisch muss ein Sitzungsprotokoll führen Die Sitzungen sind stets öffentlich, Interessierte können hinzukommen
Die Tagesordnung erstellt der Vorsitzende, dieser leitet auch die Sitzungen, bis er gewählt ist, leitet der Gemeindevertretervorsteher oder ein von ihm benannter Vertreter die Sitzung.