Jusos veranstalten Sommertour in Lampertheim

LAMPERTHEIM (red). Sommerliches Wetter und Optimismus begleiteten die Juso-Sommertour am vergangenen Samstagvormittag in Lampertheim. „Laut gestriger Umfrage liegt die SPD bei 27% und hat noch Luft nach oben. Mit dem heutigen Tag greifen wir in den Wahlkampf ein und werden sehen, wo wir am 22. September stehen werden“, eröffnete Juso-Vorsitzender Marius Schmidt die erste Station in Neuschloß. Am Rande des Sodabuckels ließen sich die Jungsozialisten von Ortsvorsteherin Carola Biehal und ihrem Stellvertreter Robert Lenhardt die aktuelle Situation rund um den geschlossenen ehemaligen Bolzplatz erläutern. Aktuell würden, so Biehal, zwei alternative Standorte für einen neuen Platz geprüft. „In der nächsten Woche findet ein Treffen zwischen Ortsbeirat, Verwaltung und Bürgern statt, in dem weitere Schritte zum Neubau eines Bolzplatzes besprochen werden“, so die beiden SPD-Kommunalpolitiker. Erfreut zeigten sich die anwesenden Jusos darüber, dass eine Beantragung von Haushaltsmitteln bereits für 2014 angestrebt wird. „Diese Maßnahme wird durch eine große Zahl von Menschen aus der Bevölkerung getragen.  Ebenso muss die Kommunalpolitik hier Rücksicht auf die Wünsche der jungen Menschen nehmen. Die Maßnahme muss nachhaltig und zeitnah als multifunktionaler Platz umgesetzt werden“, so die Jusos, die in dieser Frage auch Bürgermeisterkandidat Jens Klingler hinter sich wissen.

Nach einer kurzen Stippvisite am Trimm-Dich-Platz im Lampertheimer Wald ging es für die  Gruppe in Richtung des Spiel- und Freizeitplatzes Ringstraße. Dort begutachteten die jungen Erwachsenen die aktuellen Fortschritte am Platz, die sich unter anderem an einem angebrachten Netz am Basketballkorb und an der unter Beteiligung von Jugendlichen mit einem neuen Element ausgestatteten Skateplatz zeigten. Insbesondere begrüßten die Jusos, dass der durch das Stadtparlament beschlossene Jugendtreffplatz durch die Nutzung der nicht mehr verwendeten Elemente nach weiteren Maßnahmen hier verwirklicht werden könnte. „Auch in Zeiten knapper Kassen sind mit ehrenamtlichem Engagement und Kreativität trotzdem praktische Verbesserungen möglich“, so die Arbeitsgemeinschaft.

Gleichzeitig machten Tobias Stenzel und Maximilian Rühl deutlich, dass es „im nächsten Jahr erforderlich ist, die Sanierung des Bolzplatzes anzugehen“. Dieser sei schlicht und ergreifend „reif“ für umfassende Maßnahmen, um dieses Angebot erhalten zu können. „Auch in dieser Frage stimmen wir mit dem von uns unterstützten Bürgermeisterkandidaten Jens Klingler hinter uns. Wir freuen uns mit ihm schon jetzt auf die hoffentlich baldige Umsetzung.“ Mit diesen Worten ging es für die SPD-Nachwuchsorganisation weiter in Richtung Bürstadt, wo ein Treffen mit dem dortigen Jugendrat auf dem Programm stand.