Jusos und JU stellen Konzept für Jugendbeteiligung vor

Gemeinsam setzen sich die Junge Union Ried und die Jusos Ried für die Einrichtung einer Jugendbeteiligung in der Gemeinde Biblis ein. Im Rahmen eines Fachgesprächs mit Mitgliedern  der Gemeindevertretung von Biblis am vergangenen Donnerstag im Dorfzentrum Wattenheim informierten die beiden politischen Nachwuchsorganisationen von CDU und SPD über das Vorhaben und die Modalitäten des ausgearbeiteten Vorschlages.

SPD-Gemeindevertreter Marvin Milius stellte in einer Präsentation  die Eckpunkte des Modellvorschlages vor: In Biblis soll unter Beteiligung der ansässigen Vereine ein „Runder Tisch der Jugend“ gebildet werden, der die Interessen von Kindern und Jugendlichen vertritt. An diesem sollen in regelmäßigen, öffentlichen Sitzungen junge Menschen, die über die Jugendgruppen der beteiligten Vereine vorgeschlagen werden, für sie relevante Themen diskutieren und auch eigenständige Projekte initiieren können. „Zur besseren Vernetzung mit der Politik soll jedes halbe Jahr ein Treffen mit den Fraktionen der Gemeindevertretung stattfinden sowie stets ein Gemeindevertreter an den Sitzungen des Runden Tisches teilnehmen“, erläuterte Milius in seiner Vorstellung. In den politischen Ausschüssen soll das Gremium nach Wunsch der jungen Erwachsenen Anhörungsrecht erhalten. „Nun hoffen wir auf Jugendliche, die sich beteiligen möchten“, so der 21-Jährige.

„Wir werden nun die Vereine zu einem diesbezüglichen Themenabend einladen, um das Interesse ihrerseits abzuklopfen und die Idee weiter zu diskutieren ehe es dann eine politischen Antrag beider Parteien in der Gemeindevertretung geben könnte“, so JU und Jusos zum  Vorgehen.

Nachdem die Jusos in einem Workshop die Idee für eine Jugendbeteiligung in Biblis gefasst hatten, wurde nach einer Vorstellung der Idee in der SPD-Fraktion in Biblis der Kontakt mit der Jungen Union gesucht, um die Idee auf eine breite Basis zu stellen: „Für uns stand es außerhalb jeder Frage, dass wir dies tun möchten: Einerseits um klar zu signalisieren, dass dies ein überparteiliches Thema ist, hinter dem eine breite politische Mehrheit gleichsam steht und  um andererseits klar zu zeigen, dass bei allem was uns inhaltlich trennen mag, der Wunsch nach mehr Demokratie verbinden kann. Dies hat ja offensichtlich gut geklappt“, so Juso-Vorsitzender Marius Schmidt. Auch JU-Vorsitzende Kerstin Dexler sprach im Rahmen der Veranstaltung von einem „persönlich guten Verhältnis“ der beiden Gruppierungen zueinander.